Kölner Stadt-Anzeiger

A Prize for Cologne Minds

Project: Flood Protection System
Outlet / Source: Kölner Stadt-Anzeiger

98 submissions - more than ever before - were received by the city as applications for the Innovation Award, which was announced for the sixth time with total prize money of 30,000 euros. The Nicolaus August Otto Prize commemorates the inventor of the engine bearing his name.

By: Claudia Hauser

City Center. There are small inventions that make life easier, and major inventions that may even save lives. “We honor the innovative achievements of creative Cologne minds in order to highlight the strengths of our business and innovation location,” said Lord Mayor Fritz Schramma at a ceremony in the Piazzetta of the Historic City Hall.

One participant, for example, developed a “parking ticket holder” for drivers who regularly use parking garages. The Innovation Award was presented under its new name for the first time and is now called the Nicolaus August Otto Prize. The inventor of the Otto engine, which he developed 130 years ago in Deutz, is thus to be “duly honored,” as Schramma said: “The prize is intended to encourage bringing new products to market.”

The top four conducted research in very different fields: the jury awarded Ralph M. Wirtz the first prize for a diagnostic procedure he developed. With the help of a hormone receptor test, tumors in the ovaries and breast can be better diagnosed. A special prize went to eleven-year-old Kilian Günthner from Mülheim. He developed a flood protection device that can be installed in doors and windows at low cost. As soon as water flows in, a “super-absorber” automatically seals everything. The boy had already received the environmental prize of the “Jugend forscht” foundation for his idea.

Wilhelm Kreutz, the inventor of the parking ticket holder, did not make it into the top four. His invention has nevertheless been filed as a patent and is already being sold in many countries.

GERMAN ORIGINAL:

Ein Preis für Kölner Köpfe

98 Beiträge - so viele wie nie - gingen als Bewerbungen für den Innovationspreis bei der Stadt ein, der zum sechsten Mal mit einem Preisgeld von insgesamt 30 000 Euro ausgeschrieben worden war. Der Nicolaus August Otto Preis erinnert an den Erfinder des gleichnamigen Motors.

Von Claudia Hauser, 02.12.08, 21:13h

INNENSTADT Es sind kleine Erfindungen, die das Leben leichter machen, und große Erfindungen, die vielleicht sogar Leben retten können. „Wir zeichnen die innovativen Leistungen kreativer Kölner Köpfe aus, um die Stärken des Wirtschafts- und Innovationsstandortes ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken“, sagte Oberbürgermeister Fritz Schramma bei einer Feierstunde in der Piazzetta des Historischen Rathauses.

Ein Teilnehmer entwickelte beispielsweise einen „Parkkartenhalter“ für Autofahrer, die regelmäßig in Parkhäusern unterwegs sind. Der Innovationspreis wurde erstmals unter neuem Namen verliehen und heißt jetzt Nicolaus August Otto Preis. Der Erfinder des Otto-Motors, den er vor 130 Jahren in Deutz entwickelt hat, soll damit „gebührend gewürdigt werden“, wie Schramma sagte: „Der Preis soll Ansporn sein, mit neuen Produkten auf den Markt zu gehen.“

Die vier Besten haben auf ganz unterschiedlichen Gebieten geforscht: So zeichnete die Jury Ralph M. Wirtz für ein von ihm entwickeltes Diagnose-Verfahren mit dem ersten Preis aus. Mittels eines Hormonrezeptorentests lassen sich demnach Tumore in Eierstock und Brust besser diagnostizieren. Einen Sonderpreis bekam der elfjährige Kilian Günthner aus Mülheim. Er hat einen Hochwasserschutz entwickelt, der mit geringem Kostenaufwand in Türen und Fenster eingebaut werden kann. Sobald Wasser einfließt, dichtet ein „Superabsorber“ selbstständig alles ab. Für seine Idee bekam der Junge bereits den Umweltpreis der „Jugend forscht“-Stiftung.

Wilhelm Kreutz, der Erfinder des Parkkartenhalters, hat es nicht unter die besten vier geschafft. Seine Erfindung ist trotzdem als Patent angemeldet und wird bereits in vielen Ländern verkauft.

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